Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um den Betrieb eines Kapillarrohrsystems für die Flächenheizung und Flächenkühlung.
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Wie funktionieren BEKA Kapillarrohrsysteme?
Das Herzstück des BEKA Kapillarrohrprinzips ist ein geschlossenes System aus dünnen Röhrchen. So wie sich die Blutgefäße direkt unter der menschlichen Haut befinden, liegen die Kapillarrohrmatten dicht unter der Oberfläche von Wänden, Fußböden und Decken. Kühles oder warmes Wasser durchströmt das Netz und versorgt die Räume mit angenehmen Temperaturen.
So wie der Blutkreislauf den Menschen Leben gibt, geben BEKA Kapillarrohrsysteme den Gebäuden thermisches Leben.
Wie viel Leistung bringt eine Kühldecke mit Kapillarrohrregister?
Immer ausreichend genug! In Standardeinbausituationen werden folgende Leistungen erreicht (geprüfte Werte nach DIN 4715):
Putzdecke: 88,8 W/m2
Gipskartondecke: 73 W/m2
Metallkassettendecke: 91,4 W/m2
Letztendlich wählt der Ingenieur immer am konkreten Projekt sowie unter Berücksichtigung des tatsächlich vorliegenden Kühlleistungsbedarfs und der Deckenkonstruktion die optimale Variante für die Ausführung der Kühldecke aus.
Was tun, wenn ich mehr Kühlleistung benötige?
Noch mehr Kühlleistung für Ihre Kühldecke? Kein Problem! Allein der Deckenaufbau sowie die Temperaturdifferenz ΔΤ zwischen der mittleren Wassertemperatur und der Raumbezugstemperatur beeinflussen die Kühlleistung einer Kühldecke. Neben der Erhöhung des ΔΤ kann auch der konvektive Leistungsanteil der Deckenfläche durch erzwungene oder künstlich gesteuerte Konvektion erhöht werden. Höhere Konvektion kann z.B. durch offene Decken oder Deckensegel erreicht werden.
Somit sind Kühlleistungen nach DIN von bis zu 180 W/m2 möglich.
Kann ich ein Kühldeckensystem auch zum Heizen verwenden?
Selbstverständlich kann ein Kapillarrohrsystem auch zum Heizen verwendet werden! Dafür wird statt kaltem Wasser einfach warmes Wasser in die mit Kapillarmatten aktivierten Raumflächen geleitet und schon wirkt das Kapillarrohrsystem als Deckenheizung.
Mit welchen Vorlauftemperaturen arbeitet das System im Heizbereich?
28°C genügen in der Regel. Die engen Rohrregister der Kapillarrohrmatte bieten eine sehr große Wärmeübertragungsfläche. Diese ermöglicht eine ausreichende Wärmeversorgung schon mit geringen Vorlauftemperaturen.
Bis zu welcher Temperatur kann eine Kapillarmatte betrieben werden?
Die Kapillarrohrmatten können im Standardbetrieb je nach Mattentyp mit Temperaturen bis zu 70°C verwendet werden.
Höhere Temperaturen verkürzen die Lebensdauer der Kapillarmatten!
Welche Lebensdauer hat das BEKA Kapillarrohrsystem?
50 Jahre und mehr - Standardbetriebsbedingungen für das Heizen und Kühlen sind selbstverständlich vorausgesetzt.
Was wird als Medium verwendet?
Reines Trinkwasser dient als Medium!
Nur Sonderanwendungen mit Arbeitstemperaturen im Frostbereich erfordern ein Frostschutzmittel.
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