Metall und Kunststoff treffen aufeinander - mit gutem Effekt

Auf den ersten Blick erscheint die Verbindung von Metallkassette und Kunststoff-Kapillarrohrmatte keine besonders gute Wärmeleitfähigkeit zu besitzen. Doch auch hier spielt das Prinzip der Kapillarrohrtechnik seinen entscheidenden Vorteil aus. Nicht die Wärmeleitfähigkeit des Rohmaterials allein ist wichtig, vielmehr ist es der über die gesamte Fläche hin betrachtete Wärmedurchgangswiderstand. Die dünnen Kapillarrohre liegen im Abstand von nur 10mm zueinander. Das schafft eine sehr gleichmäßige Oberflächentemperatur.

Die Anzahl der Kapillarrohre macht den Vorteil aus

Die Kapillarrohrmatten für die thermische Aktivierung von Metallkassetten haben einen Kapillarrohrdurchmesser von nur 3,35 mm bei einer Wandstärke von nur 0,5 mm und liegen im Abstand von nur 10 mm zueinander. Auch können Kapillarrohrmatten bis auf wenige Millimeter genau in fast jedes Format der Deckenkassette passgenau gefertigt und eingelegt werden. Die thermisch aktive Fläche der Decke wird dadurch günstig vergrößert. Die typischen BEKA Kapillarrohrmatten für die Aktivierung von Metallkassetten sind die K.G10, die K.U10 oder die K.UM10.

Die flexiblen dünnen Kapillarrohre passen sich auch den Unebenheiten der Deckenkassette gut an. Eine Verklebung der Kapillarrohre in der Deckenkassette ist vorteilhaft. Diese soll aber auch flexibel bleiben. Eine starre Verklebung wie bei den Kupferrohrmäandern neigt unter Temperatureinfluss schon eher zur Entleimung, wodurch der Wärmedurchgang von der Kassettenoberfläche zu den wärmeführenden Rohren deutlich gemindert wird.

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Kapillarrohrmatten

Metallkassettendecke mit Kapillarrohrmatten

Vorteile der Metallkassettendecken mit Kapillarrohrtechnik

  • Formatunabhängige, maximale Aktivierung
  • Kein Einfluss auf die Akustik
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Einfache und schnelle Montage

BEKA Kapillarrohrmatten werden in den Abmessungen nahezu millimetergenau für das entsprechende Kassettenformat gefertigt. Auf Kundenwunsch hin können die Kapillarrohrmatten vorteilhaft bereits im Werk in die entsprechenden Deckenkassetten eingeklebt werden. Die einzelnen Kassetten mit den eingeklebten Kapillarrohrmatten können auf eine projektspezifische Stückliste hin bei BEKA positioniert werden. Diese Serviceleistung hilft, auf der Baustelle unnötige Sortierarbeiten zu vermeiden. Die Kapillarrohrmatten können selbstverständlich auch auf der Baustelle durch das Bauteam direkt in die Deckenkassetten eingelegt werden. Das ist gerade bei Modernisierungsbauvorhaben interessant. Eine Abdeckung der Kapillarrohrmatte mit einer Mineralfaserdämmung (in PE Folie eingeschweißt) ist vorteilhaft, wenn diese Konstruktion auch noch dazu genutzt wird, die Kapillarrohre in die Kassette zu drücken.

Die Kapillarrohrmatten werden über flexible Schläuche und Steckverbindertechnik schnell und sicher untereinander und mit den Versorgungsrohrleitungen verbunden. Die Versorgungsrohrleitungen können von BEKA aus Polypropylenrohr mit eingesetzten Steckkupplungen vorgefertigt werden. Diese Produktreihe finden Sie unter der Produktgruppe Z.

Anschluss der Kapillarrohrmatten mit flexiblen Schläuchen
Anschluss der Kapillarrohrmatten mit flexiblen Schläuchen

Beim Verkleben der Kapillarrohrmatten mit den Deckenkassetten kommt es darauf an, dass die einzelnen Kapillarrohre eine gute wärmeleitende Berührung zur Metallkassette bekommen.