Deckenheizung und Deckenkühlung mit einem System

Kühldecken sorgen ganzjährig für ein angenehmes Raumklima. Im Sommer bewirkt die Deckenkühlung eine gleichmäßige Temperaturabsenkung ohne die störenden Effekte einer Klimaanlage wie Luftzirkulation und Lärm. Mit vergleichbar geringem Energieeinsatz erzielt die Deckenheizung im Winter eine optimale Wärmeverteilung im gesamten Raum.

Die Realisierung von Deckenheizung / -kühlung in einem System reduziert Investitions- und Betriebskosten. Der Verzicht auf Heizkörper eröffnet der Architektur zusätzliche Horizonte.

Aufbau einer Deckenheizung mit Kapillarrohrmatten im Video

Vorteile

  • Heizen und Kühlen mit einem System
  • Direkt wahrnehmbare Strahlungswärme
  • Gleichmäßige Wärmeverteilung
  • Geringe Luftzirkulation, gesundes Raumklima
  • Verzicht auf störende Heizkörper
  • Geringe Energiekosten

Warme Füße - Weil Deckenheizung strahlt

An kühlen Tagen wird die Wärme der Sonne als sehr angenehm und direkt empfunden. Nach vergleichbarem Prinzip wirkt die Strahlungswärme einer Deckenheizung von oben auf Mensch und Raum. Gegenstände im Raum und alle Raumumschließungsflächen werden von den Wärmestrahlen der Deckenheizung gleichmäßig erwärmt. Da der Fußboden wärmeisoliert ist, wird die Strahlungswärme der Decke dort absorbiert und die Fußbodenoberfläche ist leicht wärmer als die Raumtemperatur. Das Resultat: Kalte Füße sind bei einer Deckenheizung nicht zu befürchten.

Da die Oberflächentemperatur der Decke nur geringfügig höher als die Raumtemperatur ist, entsteht keine wahrnehmbare Thermik. Nicht die nach oben steigende warme Luft erwärmt den Raum, die Temperierung erfolgt fast ausschließlich über gleichmäßige Strahlungswärme.

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Strahlungswärme Deckenheizung

Kühldecken - Kühlung ohne Erkältung

Kühldecken erwirken bei Raumnutzern ein hohes Maß an Akzeptanz und Zufriedenheit hinsichtlich der thermischen Behaglichkeit. Die Kühlung ohne unangenehme Luftbewegung und Zugluft setzt Maßstäbe beim Klima Komfort. Auch deshalb entscheiden sich immer mehr Krankenhäuser für eine Deckenkühlung.

Aus medizinischer Sicht erachten wir insbesondere die zugluftfreie, gleichmäßige Temperierung für unsere Patienten als wichtig. Thomas Höhn, Verwaltungsdirektor, Deutsches Herzzentrum Berlin

Die empfundene Raumtemperatur unter Kühldecken liegt leicht unterhalb der gemessenen Raumtemperatur. Hierdurch wird die zur Kühlung benötigte Energie zusätzlich reduziert. Der Gefahr von Tauwasserbildung an der gekühlten Decke wird zuverlässig und sicher durch die Begrenzung der Vorlauftemperatur und durch eine Konditionierung der Frischluft entgegengewirkt.

Im Zusammenwirken mit einer Lüftungsanlage zur Konditionierung der Raumluft funktioniert die Deckenkühlung im Hinblick auf Luftfeuchte und die hygienisch bedingte Lufterneuerung wärmephysiologisch optimal. Daher wird die Kühldeckentechnik seit vielen Jahren erfolgreich als energieeffiziente Methode zur Abfuhr der trockenen Kühllast eingesetzt.

Mit BEKA Kapillarrohrmatten, Kupferrohrmäandern oder der 10 mm Singlerohrtechnik können sowohl Strahlungskühldecken als auch konvektiv wirkende Kühldecken realisiert werden.

Kühldeckensysteme

Drei Technologien für die Decke: 1) Kapillarrohrmatten für die thermische Aktivierung von Putzdecken, Metallkassetten- oder Gipskartondecken, 2) Kupferrohrmäander für Metallkassetten oder Trockenbaudecken, 3) Singlerohrtechnik für Gipskartondecken oder auch Putzkühldecken

Deckenheizung & Deckenkühlung im Einfamilienhaus

 

Energieeffiziente Flächenheizung und kostengünstiges Bauen sind kein Widerspruch. Zu besichtigen im Musterhaus der Bau- und Ausbau GmbH Zahna in Berlin Staaken. Komfort einer Deckenheizung und Deckenkühlung in Kombination mit Wärmepumpe und Photovoltaikanlage für Einfamilienhäuser.

Projektprospekt Musterhaus mit Deckenheizung