BEKA Kapillarrohrmatten, BEKA Kupferrohrmäander und die BEKA Singlerohrtechnik im Vergleich

Das technische Wirkprinzip von Kühl- und Heizdecken ist systemunabhängig und beruht auf dem Wärmetransport über Wärmestrahlung und Konvektion. Alle drei Produktreihen von BEKA für die Kühldeckenmontage - die BEKA Kapillarrohrmatten, die BEKA Kupferrohrmäander und die BEKA Singlerohrtechnik - sind wassergeführte Systeme.

Materialeigenschaften und Eignung

Kunststoff oder Metall

Für die Herstellung von Rohren werden heute von der Industrie traditionell Metalle, aber zunehmend auch Kunststoffe verwendet. Für den Einsatz in Kühl- und Heizdecken werden seit vielen Jahren mit Erfolg Kunststoffe oder Metalle, meist Kupfer eingesetzt. Alle diese Materialien haben sich über viele Jahre am Markt bewährt.

BEKA produziert die Kapillarrohrmatten mit über 30 Jahren Erfahrung aus sortenreinem Polypropylen. Das Material ist gut zu recyceln und sehr beständig. Da die Kapillarrohre mit einer Wandstärke von nur 0,5 mm hergestellt werden, ist die etwas schlechtere Wärmeleitfähigkeit von Kunststoff gegenüber Metallen kein Nachteil. Die große Anzahl der parallel in engem Abstand zueinander angeordneten Kapillarrohre setzt gleichwertig hohe Kühl- und Heizleistungen um.

BEKA Kupferrohrmäander werden aus Kupferrohr Cu-DHP nach EN 12449, weich R220 gebogen. Kupfer als Material steht im allgemeinen Verständnis für Werthaltigkeit und beste Wärmeleiteigenschaften.

Während in Fußbodenheizungen seit vielen Jahren die Kunststoffrohre klar dominieren, ist der Einsatz gleichwertiger und teilweise sogar höherwertigerer Kunststoffrohre in Kühldecken immer noch nicht weit verbreitet. In der BEKA Singlerohrtechnik werden moderne PE-RT 5-Schichtverbundrohre, diffusionsdicht nach DIN 4726 ISO 24033/22391/21003 eingesetzt.

Entscheidung erfolgt im Projekt

Darum gibt es Unterschiede

Ob für eine Kühl- und Heizdecke nun BEKA Kapillarrohrmatten, BEKA Kupferrohrmäander oder die BEKA Singlerohrtechnik ausgewählt werden sollten, das lässt sich nur bei Betrachtung der projektspezifischen Rahmenbedingungen klären. Neben der tatsächlich erforderlichen Kühlleistung, die das System bieten muss, sind Fragen hinsichtlich der Deckengestaltung und Raumnutzung, aber ganz sicher auch der spezifischen Kosten für die Investition zu klären. In diesen Punkten unterscheiden sich die drei Produktgruppen. Aber genau diese produktspezifischen Unterschiede ermöglichen erst die bewusste Entscheidung für eine technisch und wirtschaftlich optimierte Lösung. Wir als Hersteller der drei Produktlinien können quasi neutral und nur auf die Optimierung der geforderten Lösung hin beraten. Der technische Support von BEKA gibt Ihnen gern die gewünschten produktspezifischen Informationen.

Vorteile von Kunststoffen

  • Sehr hoch beständig
  • Gut zu bearbeiten
  • Gutes Kosten - Nutzen - Verhältnis

 

 

Neben diesen eher technisch und wirtschaftlich begründeten Vergleichskriterien gibt es aber durchaus auch zu akzeptierende Argumente der im Projekt handelnden und entscheidenden Personen, für oder gegen eine Systemlösung, die auf Erfahrungen beruhen oder allein emotional begründet sind. Um das herauszufinden, ist ein offenes Beratungsgespräch zwischen den Verantwortlichen unbedingt zu empfehlen. Letztendlich geht es immer darum, die technische Variante auszuwählen und festzulegen, die den Wünschen des Auftraggebers entgegenkommt und in den akzeptierten Kostenrahmen passt.