News zur Flächenheizung und Flächenkühlung

Zugfestigkeit der BEKA- Kapillarrohrmatte von der TU Berlin geprüft

|   Rohrpost 16 Herbst 2012

Qualitätssicherung

Als maßgebende Kompetenz in der Entwicklung und Fertigung hocheffizienter  kapillarrohrbasierter Heiz- und Kühlsysteme legt BEKA großen Wert auf die Sicherung der Produktqualität. Die Komplexität von BEKA Kapillarrohrmatten ist beachtlich. Das Zusammenspiel von Gestalt, Werkstoff, Funktion und Fertigung muß optimal in Einklang gebracht werden, um ihre Qualität und Stärke zu fundieren und die Gebrauchstauglichkeit zu sichern.

Die runde Form der Kapillaren sorgt mit der Vielzahl, Größe und dem optimierten Abstand zwischen den einzelnen Kapillaren für eine große Oberfläche, die im Zusammenhang mit der konstruktiven Geometrie der Matte im Verhältnis zur Wandstärke einen hervorragenden energieeffizienten Wärmeertrag bei minimalen Temperaturunterschieden liefert.

Die Temperaturen, denen die Matte im Betrieb als Deckenheizung und Deckenkühlung ausgesetzt wird, liegen üblicherweise zwischen 40°C und 16°C. Aber selbst den in Extremfällen möglichen Temperaturen von bis zu 70°C zum Heizen und 2°C zum Kühlen hält sie ohne Beeinträchtigung stand.

Für die Herstellung der Kapillarmatten wird ausschließlich hochwertiges Polypropylen (PP) verwendet. PP steht im Primärenergiebedarf und in der CO2 Emission um Längen besser da als alle metallischen Materialien und ist korrosionsfrei und langlebig.

Wie stark ist nun aber das Kapillarrohr wirklich?

Der Schlüsselpunkt im Fertigungsverfahren entsteht an der Kapillarrohrschweißmaschine und  liegt in der thermische Verschweißung von Kapillar- und Stammrohren. Es entstehen unlösbare Verbindungen, die beinahe jeder Belastung standhalten.

Dies belegen neue Zugtests, die das Institut für Polymerforschung an der Technischen Universität Berlin speziell für Kapillaren entwickelt hat. In den Tests konnte nicht erreicht werden, dass die Verschweißung zwischen Stammrohr und Kapillarrohr abriss. Stets kam es zuvor – allerdings unter sehr hoher Zugspannung - zum Einschnüren und anschließendem Versagen des Kapillars. Die ermittelte Zugfestigkeit einer einzelnen Kapillare liegt bei über 800N/qmm. Umgerechnet auf eine Masse heißt das, dass eine einzelne Kapillare bis zu 18,2 kg trägt. Bezogen auf eine Kapillarrohrmatte mit 96 Kapillaren auf einen Meter Breite entspricht das einer Masse von knapp 3000 kg.

Im Vergleich: Wie viel kg zieht das Abschleppseil Ihres Pkw? 2.500kg oder doch weniger? Was wiegt eigentlich ein Nashorn? 2.200kg!

Zur Fotostrecke: Zusätzlicher BEKA interner Zugversuch